Zukunftssichere Biogas‑Politik: Klarer Rechtsrahmen für Heimatenergie
Biogas ist längst keine Nischenenergie mehr – Ende 2025 liefen in Deutschland rund 9 315 Anlagen. Als HONNENS beliefern wir diese Branche mit Betriebsmitteln und sehen, wie viele Anlagen nach 20 Jahren EEG‑Förderung vor dem Aus stehen. Ohne klare Signale droht der Verlust dezentraler Kraftwerkskapazitäten und regionaler Wertschöpfung.
Wir engagieren uns deshalb als Mitglied und Unterstützer des Fachverbandes Biogas, des Landesverbandes Erneuerbare Energien Schleswig‑Holstein (LEE SH) und des Netzwerks watt 2.0. Der Fachverband Biogas vereint über 4 700 Hersteller, Anlagenbauer und Betreiber und fördert den Einsatz von Biogas und Biomethan. Watt 2.0 vernetzt Unternehmen, Wissenschaft und Politik, setzt sich für 100 % erneuerbare Energieversorgung und regionale Wertschöpfung ein und stärkt sektorenübergreifende Technologien. Diese Netzwerke teilen unsere Ziele.
Damit Biogas zukunftssicher bleibt, braucht es Investitionssicherheit: eine Nachfolgeregelung für die Gasnetz‑Zugangsverordnung, planbare Ausschreibungen und Übergangsmodelle für Altanlagen. Genehmigungen müssen vereinfacht werden, damit Anlagen flexibel Strom und Wärme liefern können.
Zweitens müssen regionale Kreisläufe gestärkt werden. Biogas aus Gülle, Mist, Zwischenfrüchten und Reststoffen schafft Einkommen in Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistung. Jede Kilowattstunde hält Wertschöpfung vor Ort und sichert Jobs auf dem Land – eine verlässliche Biogas‑Politik ist auch Strukturpolitik.
Drittens sollten innovative Veredelungen gefördert werden: biomethanbetriebene Blockheizkraftwerke, Bio‑LNG für den Schwerlastverkehr und grüner Wasserstoff eröffnen neue Märkte und treiben die Dekarbonisierung.
HONNENS steht bereit, diese Transformation zu begleiten. Gemeinsam mit unseren Partnern fordern wir klare Rahmenbedingungen, damit Biogas auch morgen ein starker Pfeiler unserer Energieversorgung bleibt und unsere Heimatenergie gesichert ist.
Am heutigen Aktionstag #Heimatenergie, dem 26. 03. 2026, beteiligen wir uns aktiv an der Kampagne und setzen auch auf unseren sozialen Kanälen ein Zeichen für die heimische Energiewende.